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WIR nr 2 a
Gertrud Kolmar
Welten





Zweisprachigkeit Dichterinnen aus dem Dunkel
WIR 1 WIR 2
Gertrud Kolmar - Welten VRP-DDR
WIR 2a WIR 3
Träume, Vorahnungen... Na Berlin
WIR 4Pogranicza1
Kunstbuch entstanden im Rahmen des 5. Deutsch-Polnischen Poetendampfers junge freche Literartur aus D & PL
OderbuchWIR 5
Berlin 2000 Essays von Horst Bienek, nur auf Polnisch, Juli 2001
Pogranicza2H. Bienek
Lidia Głuchowska: Stanislaw Kubicki. Kunst und Theorie Mai 2002
KubickiIchOderJa I
Loewig KubickiKubicki, Ein Poet...
Nahaufnahmen
Feder Lesen
Demnächst
Blinde Passagiere
Gleisdreieck
aus dem Deutschen von Iwona Mickiewicz
mit Graphiken von Irena Kuran-Bogucka
 
Gertrud Kolmar (Gertrud Käthe Chodziesner)
wurde am 10.12.1894 in Berlin in einer jüdischen Familie aus der Gegend der Region Wielkopolska (Posen, Landsberg) geboren; Gertrud war mit Walter Benjamin verwandt. Sie besuchte ein Lehrerinnenseminar und erwarb das Sprachlehrdiplom für Französisch und Englisch (sie sprach auch tschechisch, russisch, flämisch, hebräisch und spanisch). Bis 1928 arbeitete sie als Dolmetscherin, Erzieherin und Sprachlehrerin, später widmete sie sich nur dem Schreiben: ihr erstes Gedichtband erschien 1917 unter dem Pseudonym Kolmar. 1938 wanderten ihre Geschwister in die Schweiz aus, in Berlin blieben nur ihr Vater und sie - enteignet, ausgegrenzt und verfolgt. 1941 wurde Kolmar zur Zwangsarbeit verpflichtet, am 27.02.1943 - verhaftet und nach Auschwitz deportiert. Sie kam dort um - das Datum ihres Todes ist unbekannt.
 
Der Welten-Zyklus entstand 1937 und wurde von Hilda, Schwester der Dichterin in der Schweiz aufbewahrt. Das Typoskript der Welten liegt im Marbacher Literaturarchiv vor als Durchschlag des Originals; die Gedichte sind handschriftlich nummeriert. Die Erstausgabe erfolgte 1947 im Suhrkamp Verlag. Die veränderte Anordnung dieser Gedichte und Änderung eines Gedichtstitel ("Zuneigung" statt "Kunst") stammen von dem Herausgeber der Erstausgabe Hermann Kassack. Literaturedition „WIR" präsentiert den Zyklus in von Gertrud Kolmar angegebene Reihenfolge.


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